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Ein Test, der Gelenke retten kann

Wird eine rheumatische Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann eine Therapie bleibende Gelenkschäden verhindern. Ein neuer Schnelltest deckt jetzt schon früh das Rheumarisiko auf.

Rheuma kündigt sich an. Schon Monate oder Jahre vor dem Zeitpunkt, an dem die rheumatische Erkrankung zu bleibenden Schäden führt, kann sie durch den Nachweis spezieller Stoffe im Blut prognostiziert werden. Besonders schnell und zuverlässig ist dies mit dem neuartigen Frühtest „rheumachec“ möglich, der beispielsweise im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz und im Klinikum Duisburg eingesetzt wird.

Schneller Test – zum besten Zeitpunkt

Für den „rheumachec“ braucht man nicht mehr als ein bis zwei Tropfen Kapillarblut – kein technisches Zubehör und kein wissenschaftliches Fachpersonal sind nötig. Innerhalb von nur zehn Minuten kann festgestellt werden, ob beim Patienten ein erhöhtes Rheuma-Risiko besteht. Während die bisherigen Methoden zur Früherkennung in der Regel zu spät einsetzen, liefert „rheumachec“ bereits sehr viel früher Ergebnisse – zu einem Zeitpunkt, der eine optimale Therapie und damit die Verhinderung bleibender Schäden ermöglicht.

Eines muss jedoch klar sein: Ein Schnelltest kann immer nur als Entscheidungshilfe bei unklaren Frühformen verstanden werden. Entscheidend für die Diagnosesicherung bleiben nach wie vor die Untersuchungen durch den rheumatologischen Spezialisten – wie zum Beispiel in der „Früharthritis-Sprechstunde“ im Rheumazentrum Rheinland-Pfalz.